Pressemitteilung NAFINN e.V.

Solidarität mit Gegenwind Frettertal

Seit einigen Monaten besteht ein Verein, der sich um Umwelt- und Naturschutz in Finnentrop bemüht (NAFINN e.V.). Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, Natur und Umwelt in den Blick zu nehmen, vor allen Dingen dort, wo sie bedroht ist. Mit Erschrecken nehmen wir wahr, wie das Thema erneuerbare Energien ins Gegenteil verkehrt wird. „Was man schützen möchte (die Natur), zerstört man“ (Reinhold Mesner). Seit Jahren hat man die Nutzung des Windes durch Windkraftanlagen als sauber dargestellt und weitreichende Risiken kleingeredet. Nun macht der unersättliche Hunger nach Ausbau keinen Halt vor  einer der schönsten, großflächig erhaltenen Wald- und Naturlandschaften im dichtbesiedelten und hochindustrialisierten Nordrhein-Westfalen. Vorher vorhandene Dämme wie Tabu Wald, Artenschutz, Mindestabstände zu Wohnhäusern, die wie Kenner wissen, bei weitem nicht genügend sind,  werden noch unterlaufen. Eine kritische Studie dazu aus Dänemark, schon vor Monaten fertiggestellt, wird nicht veröffentlicht. In unverantwortlicher Weise setzen Politiker den Bürger schutzlos den Interessen der mächtigen Windkraftlobby aus und riskieren Vertrauensverlust in die Politik.

Nein, dazu können wir nicht schweigen und untätig zuschauen. Unsere Generation hat nicht das Recht, unsere Gegend nachhaltig zu zerstören durch eine, wie in Fachkreisen längst ausgemacht, vorläufigen Weise der Energiegewinnung. Unser hiesiger Beitrag zum Klimaschutz ist der Erhalt unserer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft. Nach besten Kräften möchten wir die Serkenroder Initiative Gegenwind unterstützen und laden alle Bürger herzlich dazu ein, sich gründlich zu informieren und den Termin der Initiative wahrzunehmen: am 28. Februar um 19.00 in der Schützenhalle Serkenrode.

Joachim Wrede, für NAFINN e.V.