Wenn keine Windkraft, wie sollen wir dann das Klima retten?

Diese Frage ist die beliebteste rhetorische Waffe, wenn es um die Akzeptanz der Windkraft geht. Die Befürworter wollen damit für Ihren Einsatz zu Gunsten der eigenen Geldbörse auch noch gelobt werden. Wir werden in lockerer Folge das Argument näher beleuchten.

Antwort 1: Energiesparen

Schauen wir uns mal die Aufteilung des Energieverbrauchs in Deutschland an.

Industrie: 26%  —-

Verkehr: 28%  —-

Gewerbe: 16%

Haushalte: 30%.

 

Als nächstes untersuchen wir die Zusammensetzung der Haushalte.

Raumwärme: 75%

Warmwasser: 12%

Strom:                 13%

Durch technologisch ausgereifte Systeme ist es möglich den Anteil der Raumwärmebedarf um mehr als 40% zu senken. Bekannt sind Dämmungsmaßnahmen, Fenstererneuerung und Brennwerttechnik. Aber das wirkliche Zauberwort heißt FLÄCHENHEIZUNG. Indem man Fußboden, Wand und Decke flächig temperiert, kann man bei gleicher Behaglichkeit die Raumtemperatur um 3°C reduzieren. Das bewirkt zusätzlich eine Reduzierung der Vorlauftemperatur und damit einen deutlich höheren Deckungsanteil durch Solarkollektoren oder auch einen besseren Wirkungsgrad von Wärmepumpen.

Hocheffiziente Deckenheizung mit integrierter Frischluftzufuhr

Es ist mit bestehenden Technologien möglich mehr Energie auf der thermischen Seite einzusparen, als an Strom benötigt wird.

Und die Energie, die eingespart wird, braucht nicht erzeugt zu werden und nicht über Trassen geleitet werden. Einzig der politische Wille fehlt, den durch sparen generieren weder die staatlichen Institution Steuern, noch profitieren windige Investoren.

Also Antwort 1: Allein mit thermischer Energie Einsparung kann man dem Klima einen viel besseren Dienst erweisen als mit allen Windrädern.

Hier ein Link zu den Zahlen  klick