Berlin-Demo am 23.Mai 2019

„Energiewende“ ist heute in aller Munde, nicht zuletzt bei den Schülern in den „Frydays-for-future-Demonstrationen“.

Als Verein für Natur- und Umweltschatz engagieren wir uns für den Erhalt unserer herrlichen, natürlichen Landschaft, der wir uns noch erfreuen dürfen. Natur gibt uns Kraft. Wir sind ein Teil von ihr.

„Energiewende“ braucht Augenmaß und vor allem, greift sie tiefer ein in unsere momentane Lebensweise, als manchem von uns lieb ist. Überstürztes, kurzsichtiges Handeln könnte zu weiteren Katastrophen führen.

Es besteht für Politiker und Lobbyisten die Versuchung, die Bewegung der Schüler zu instrumentalisieren für eigene Zwecke.

Leute in der Stadt leben oft weit entfernt von der Natur und haben keinen Blick für das Leben auf dem Land.

Donnerstag, den 23.Mai fand eine Demonstration in Berlin statt für „Windkraftfreie Natur- und Kulturlandschaften“, Hauptveranstalter: „Vernunftwende. de“. Circa 1500 Personen von den mittlerweile bundesweit 1000 Initiativen gegen einen aus dem Ruder gelaufenen Ausbau von Windindustrieanlagen hatten den zum Teil weiten Weg auf sich genommen. Auch einige von uns waren vertreten. Vom Bundeskanzleramt aus ging es bis zum Brandenburger Tor, wo umweltbewußte Kenner der Situation klare Worte fanden. Adressaten am 70 Jahrestag des Grundgesetzes  sollten sein die Politiker, die an ihre Pflicht erinnert wurden, Schaden abzuwehren von Land und Leuten. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.“ (GG Art. 1u.2)

Ich habe mir zwei  Schilder dazu gemacht mit der Aufschrift: „Energiewende kann doch nicht heissen: Zerstörung unserer letzten Naturlandschaften. Naturpark Sauerland und Arnsberger Wald.“ Und „Keine Windkraftanlagen in geschlossenen Wäldern und in der Nähe von Häusern. Für eine Energiewende ohne weiteren Ausbau von Windindustrieanlagen“.

Es ist höchste Zeit, der zweifelsohne notwendigen Energiewende, einen vernünftigen Rahmen zu geben.

Joachim Wrede ofmcap